Willkommen, Weltenwanderer!

Schön, dass du das Tor nach Imaginesien nun entdeckt hast. Es ist direkt vor deiner Nase! Komm ruhig näher und sieh dich hier ein wenig um.

Entdecke all die wundersamen Kreaturen und Kulturen und unterhalte dich ein wenig mit ihnen. Sie freuen sich auf dich! *hihihi*

das Weltentor klemmt...

 *räusper* liebe Besucher Imaginesiens und liebe imaginesische Ehrenbürger,

zur Zeit klemmt das Weltentor zu Imaginesien ein wenig, dasl liegt auch daran, dass in unserer Welt, oder besser gesagt, in meiner persönlichen Welt gerade dicke Umstellungen sind. :-S

Unter anderem suchen wir gerade ein Weltentor, dass sich zu einer Wohnung in Berlin öffnet... und das schon so bald wie möglich, denn wir werden das kalte und graue Friesenland bald verlassen.

Für Tipps aller Art wäre ich  überweltlich dankbar :-)

Sobald wie aber durch dieses recht enge Weltentor gekrabbelt geschlüpft sind, wird aber auch dieses Weltentor zu Imaginesien mal wieder ein wenig geölt werden und dann kann ich euch mehr imaginesische Weltenwunder vorstellen.

Ich danke euch für euer Vorbekommen und hoffe auf ein baldiges Wiederlesen! :-))

Letzte Vorbereitungen

Zähneknirschend beschließt Mustardo den Fahrstuhl zu ignorieren und sich die fünf Stockwerke zu seiner Dachwohnung zu Fuß hochzuwälzen. Ausserdem strampelt er von jetzt ab auch schnaufend die kurze Strecke auf dem Fahrrad ins Institut.

Selma zieht ihren alten Hula-Hoop-Reifen hinter dem Schrank vor und hulat, bis sie eine Pause vom Reifen-wieder-aufheben machen muss und jeder einzelne ihrer Muskeln sie um eine Pause anbettelt. Danach schnappt sie sich zwei grüne Gurken aus dem Kühlschrank und macht damit eifrig Hantelübungen.

"Mann, ich wusste gar nicht, wo es überall Muskeln zum Wehtun gibt..." ächzte sie, als sie danach versucht, die Gurken für ihren Salat zu scheiden. Es fällt ihr leichter als gedacht, sich abends die Kartoffelchips beim Fernsehen zu verkneifen, da sie die Arme kaum noch mehr hochbekommt und gleich einschläft.

"Hier, meine herzallerliebste Tilda, ist dein Teppichklopfdienst... den du schon so lange bestellt hast!" Igualdus wirft sich in die Brust.
"Was? Du und Haushalt? Was ist dir denn passiert? Ist dir irgend so ein grünes Männchen über die Leber gelaufen?"

"Dochdoch, meine Liebe. Ich fang jetzt an!"

"Na, DAS will ich aber sehen!"

Eine dicke Staubwolke, die sich aus dem Garten unter rhythmischem Klopfen und Keuchen in das weit geöffnete Schlafzimmerfenster wälzt, erzählt ihr von Igualdus neuer Begeisterung für Hausarbeit.

TIlda steht ungläubig im Schlafzimmer und beobachtet, wie sie und alle Möbel in eine Lage jahrhundertealten Staub eingehüllt werden. Erst als sie husten muss, löst sich ihre Schreckensstarre.

Die Entscheidung, ganz selbstlos einige zusätzliche Gymnastikeinheiten für Aldus einzuschieben, fällt ihr mehr als leicht.

In Sekundenschnelle entwickelt sie 'Bettenklopf-Tennis','Staubwisch-Stafettenlauf' und 'Staubsauger-Slalom'.  Ihre gnadenlose Alternative  ist 'Ehefrau-Ringen',  was der keuchende Igualdus aber vermeidet, da sie momentan über weitaus mehr Energie verfügt als er.

Ernesto beschließt, bei seiner Tante Mechthild den Garten umzugraben, beißt aber bei ihr auf Granit, da sie absolut nicht einsehen will, warum ihre blühenden Blumenbeete mitten im Sommer umgegraben werden sollten. Sie beschließt aber sogleich, die Gelegenheit beim roten Schopfe zu packen und lässt ihn stattdessen den Wohnzimmerfußboden neu streichen, den Flur tapezieren, die Vorhänge abnehmen und waschen, den Keller ausmisten und viele weitere lange nötige Sachen, für die Ernesto vorher immer zu faul war.

Lanura klaubt das Buch 'Schlank und fit mit Schokolade' aus der untersten Schublade ihres Nachtschranks und stöberte es durch.

Eines dieser Programme muss es sein!

Letzte Vorbereitungen

Lanura stopft die triefende Dose ihre riesige Umhängetasche. Sie ziehen lieber schnell noch etwas weiter an den fast nicht vorhandenen dünnen Rändern. Die Öffnung geht nun bis zum Boden und bleibt dieses Mal auch ohne Festhalten geöffnet. Der Regen fällt in den sonnigen Nachmittag an der kleinen Würstchenbude. Ein kühler Wind treibt ihn weit bis auf den Bürgersteig.

Kurz entschlossen steckt Mustardo ein Bein durch die Öffnung!
"Pass bloß auf, dass du wieder heil zurück kommst, der Rand schnappt doch so schnell zu!" Selma sieht Mustardo schon mit Krücken und nur einem Bein durch die Gegend wanken. Dann müsste er an der Brücke, die über die Plörre geht, sitzen und betteln mit einem Schild um den Hals: 'Habe mein Bein auf der Suche nach fremden Welten verloren. Helft einem in Not gekommenen Wissenschaftler'.

Mustardos Adrenalinspiegel steigt, als er den weichen Boden unter seinem Fuß vibrieren spürt. Sein Leinenschuh saugt sich gierig voll mit imaginesischem Regen. Sein Herz klopft ihm bis zu den Ohren, als er sich weiter in die fremde Welt beugt und sich schnell einmal links und einmal rechts umsieht.

Sicher ist sicher, einen Fuß lässt er auf der "heimischen" Seite.
"Du siehst verdammt noch mal so aus, als ob du angezogen geduscht hast. Und ein Bein dabei rausgehalten hast. Na fein."

Mustardos Euphorie lässt sich von Lanuras üblichem Feingefühl nicht vertreiben:

"Der Boden fühlt sich an wie weicher Waldboden. Konnte aber leider nichts sehen."

Lanura zieht den noch triefenden Mustardo gleich zu Kachelbach:
"Hier seh'n sie, Doktorchen. Ganz nass ist er vom Regen der fremden Welt. Von einer dieser Schichtwelten. Jetzt können sie uns das glauben, er hat sogar einen Schritt in diese neue Welt getan."

"Warum soll ich ihnen das glauben, Frau Löffelholz, bloß weil ihr Kollege patschnass auf meinen neuen Ledersessel sitzt? Der ruiniert mir noch das Leder."

Fremde Welten - oder doch nicht?

"Na, wo ist denn eure Welt? Ob die grünen Männeken heute wieder Würstchen kaufen wollen, oder sind sie heute im Supermarkt?" Kachelbach gefällt der Gedanke von grünen Männern im Supermarkt eigentlich schon, aber sowas ist ja unmöglich.

Selma ist wieder wie üblich recht unsicher, aber nach kurzem Zögern und einigen vergeblichen Versuchen zieht sie den unsagbar dünnen Rand behutsam auf.

"Hier, Dr. Kachelbach. Sehen sie, man kann von hier die Wolken sehen, sie sind violett und kugelrund. Und eine Sonne. Eckig."

"Und wo sind eure grünen Männchen? *gnihihi* Vielleicht ist das ja der Mars, hihi?! Ich kann nichts sehen. Spinn nicht rum, Mädchen."
Nun reißt Lanura die Hutschur, sie stürmt zum Loch und zieht es weiter auf. Sie ist so in Fahrt, dass sie gar nicht merkt, das ihr das jetzt zum ersten Mal glückt.

"Hier, sie Ignorant. Sehen sie nur diese wahn-sin-ni-ge Landschaft, irgendwo müssen auch diese vermaledeiten glibberigen Quallenwesen sein, ganz bestimmt."

"Lass endlich los, Lanura, ich kann nichts sehen. Ihr habt eine lebhafte Phantasie. Sowas gibts nicht hier, im belebten Stadtgebiet, sondern nur im einsamen Padschmenistan oder vielleicht noch am Amazonas, fern ab aller Menschheit."

*hüstel* "In Padschmenistan und am Amazonas gibts auch Menschen."

"Nehmen sie mal ihre Hand und stecken sie in das verdammte Loch!" Lanura grabscht schnell entschlossen seine Hand und zieht sie zum Loch (und hofft, dass das nächste Quallenwesen gerade um die Ecke kommt), aber er zieht seine Wurstfinger energisch zurück und irgendwie gehen sie auch gar nicht ins Loch, auch wenn Lanura die Hand direkt hineinschob.

*krrks* ... *pöttpöttpött* ... *plopp*

Momentan klemmt das Weltentor nach Imaginesien leider, mein Türöffner ist leider kaputt.
Mein Computer hat einen Festplatteninfarkt und jetzt sind nicht nur einige Teile Imaginesiens weg, sondern auch die Zeit zum Tore öffnen...  :-((

Da ich bis ich einen neuen Compi habe nur gastcomputern kann und auch erst das Geld dafür zusammenbekommen muss, kann es noch etwas dauern... :-(

Ich würde mich freuen, wenn du trotzdem kommst und liest... und vielleicht sogar mal kommentierst. Aufmunterung für eine frustrierte Weltenkreatorin!